Am 5. November 2005 trafen sich in Berlin Tobias Nöfer, Karl-Heinz Maschmeier, Rüdiger Patzschke (alle drei INTBAU-D/GB), Prof. Gisberth Hülsmann (Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst), Jan Steinbrück (Absolvent Bauhaus Dessau), Prof. Manfred Sundermann (Bauhaus Dessau) und Marc Jordi (INTBAU-D) zu einer Standortbestimmung:

Was ist und bedeutet traditionelles Bauen in Deutschland?”

Die vorgestellten Projekte wurden teils kontrovers und zugleich konstruktiv diskutiert. Dabei stellte nicht die Legitimation einer Anlehnung an historische Architektur die Kernfrage dar, sondern die unterschiedlichen Wege der Umsetzung. Ein kurzer Abriss der Stadtentwicklungen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, die Untersuchung ihrer Nachhaltigkeit sowie der Vergleich mit Architekturprojekten in anderen Kulturkreisen lieferten hierzu einige Antworten. Die Weiterverfolgung des Weges, sich einer Tradition wieder anzunähern und diese fortzuführen, wurde durch die Anwesenden und deren Projekte bestätigt.

Marc Jordi


Bild v. l. n. r.: Tobias Nöfer, Karl-Heinz Maschmeier, Rüdiger Patzschke (alle drei INTBAU-D/GB), Prof. Gisberth Hülsmann (Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst), Jan Steinbrück (Absolvent Bauhaus Dessau), Prof. Manfred Sundermann (Bauhaus Dessau) und Marc Jordi (INTBAU-D)